PROGRAMM

225 KÜNSTLER 

13 SPIELSTÄTTEN



Liebes Publikum der Altmark Festspiele,

Flucht, Vertreibung, Zwangsmigration: ein Thema - fast so alt wie die Menschheit selbst - wird zum Motto eines Kunstfestivals im 21. Jahrhundert. Können Künstler überhaupt etwas zu diesem Thema beitragen oder sogar etwas zum Positiven verändern? Nahezu jede Veranstaltung des diesjährigen Festspielsommers wird sich mehr oder weniger an dieses Thema wagen! Großartige Künstler werden auftreten.

Gehen Sie mit uns auf eine Reise. Lassen Sie uns gemeinsam Schicksale durchleben von Arthur Schnitzlers „Fräulein Else“, den „Briefen an Olga“ von Václav Havel und Kurt Tucholskys "Freundschaft - das ist wie Heimat", der Nymphe DAFNE aus der griechischen Mythologie bis hin zu Bedrich Smetanas großem sinfonischen Zyklus „Mein Vaterland“. Aus tiefstem Herzen freue ich mich darauf, dies alles mit Ihnen, liebes Publikum, zu teilen und gemeinsam zu erleben. 

 

Ihr Reinhard Seehafer

Intendant


EINZIGARTIGE SPIELSTÄTTEN IN DER ALTMARK



Apenburg, Alte Burg

Im Jahre 1351 belehnte der Markgraf von Brandenburg die Familie von der Schulenburg als Dank für geleistete Dienste mit dem Städtchen Apenburg. Zugleich erhielt die Familie die Erlaubnis, eine Burg zu bauen.Seit 1860 bis 1945 diente der Innenhof als Erbbegräbnis der Familie, wovon noch etliche Grabsteine zeugen.

Berge, Dorfkirche

In der Dorfkirche Berge gibt es eine 1609 erstellte aufwändige Wand- und Deckenmalerei. Sie wurde von einem italienischen Maler angefertigt, der die Gemälde in der Hauskapelle des Papstes im Vatikan von Michelangelo nachmalte. Daher taucht auch in der Berger Kirchenchronik die Wertung "Sixtinische Kapelle der Altmark" auf.

Birkholz, Gutshaus

1770 ließ Georg Wilhelm v. Bismarck das Gutshaus Birkholz als langgestreckten zweigeschossigen Putzbau mit abgewalmten Ziergauben bauen. Nach unterschiedlichsten Nutzungen stand das Gutshaus einige Zeit leer, bevor es ab 2008 von den heutigen Eigentümern Martin und Carlotta von Gehren umfassend saniert wurde.


Bismarck-Schloss Döbbelin

Das Schloss Döbbelin, seit 19 Generationen Sitz der Familie von Bismarck, kann als einzigartiges Beispiel altmärkischer Baukunst betrachtet werden. Der heutige Besitzer Alexander von Bismarck gab dem Haus seine ursprüngliche Schönheit zurück, indem er es, beginnend im Jahr 1991, mit Liebe fürs Detail restaurierte.

Bismarcksches Landgut Welle

Wer zum Bismarckschen Landgut Welle fährt kommt durch die schönste Birnbaum-Allee der Altmark. Levin Friedrich von Bismarck ließ 1820 das Landgut mit einem eingeschossigen Herrenhaus und Wirtschaftsbauten errichten. Seit 1998 sind die baulichen Anlagen wieder im Besitz von Nachfahren der Familie von Bismarck.

Wittenmoor, Strohballenarena

Mit der Strohballen-Arena werden Kultur und Landwirtschaft auf spektakuläre Weise miteinander verbunden werden. Die zahlreichen Strohballen werden von Cathleen und Hans-Jürgen Kruse aus Wittenmoor zur Verfügung gestellt, um im Landschaftspark des Herrenhauses Wittenmoor ein Rondell aufzubauen, in dem die Konzertstühle vor einer Bühne platziert werden können. 


WERDEN SIE MITGLIED IN UNSEREM FÖRDERVEREIN


Als Mitglied im Verein "Freunde und Förderer der Altmark Festspiele" e.V. sind Sie noch näher am Geschehen und den Künstlern, Sie erhalten alle wichtigen Informationen zuerst, können die besten verfügbaren Plätze Ihrer ausgewählten Veranstaltungen reservieren und unterstützen die Durchführung der Festspiele durch Ihren finanziellen Beitrag maßgeblich. Weiterhin laden wir Sie als Mitglied des Fördervereins persönlich zu ausgesuchten Events im Rahmen der Altmark Festspiele ein: Konzerte, Proben, Künstlergespräche oder Mitgliedertreffen. Sie sind interessiert? Dann freuen wir uns auf Sie!

 

Carlotta von Gehren,

Vorsitzende des Fördervereins


Wir danken unseren Förderern, Partnern und Sponsoren