PROGRAMM 2022


SOMMERMUSIK IN DEN BISMARCK-HÄUSERN

Wer preußische und deutsche Geschichte an Original-Schauplätzen erleben möchte, kommt an der Altmark nicht vorbei. Die Bismarck Häuser in der Altmark sind eng verbunden mit der Historie der Region und daher von großer Bedeutung für die Geschichte des Landes Sachsen-Anhalt. Die Altmark Festspiele werden die „Sommermusik in den Bismarck-Häusern“ 2022 als festen Programmbestandteil der Festspiele fortführen. Die heutigen Eigentümer der Bismarck-Häuser in Döbbelin, Birkholz und Welle stehen seit 2018 für dieses besondere Konzertformat begeistert zur Verfügung. Die bisher durchgeführten Konzertveranstaltungen erfuhren großes regionales und überregionales Interesse und ziehen immer mehr Interessierte in diese geschichtsträchtige Region.

 

Foto: Tiefscharf
Foto: Tiefscharf

20.08. Samstag, 18:00  Birkholz, Gutshaus

TANGOS DURCH DIE ZEITEN

AnnA Franken, Tangosängerin

Tangoensemble B-M-W-E 

Leitung und Klavier: Reinhard Seehafer

Tangos von Astor Piazzolla und Songs aus seiner Tango-Oper „María de Buenos Aires“

Karten zu: 28,00 €

Für Restkarten rufen Sie bitte die Tickethotline: 03907-7763880 an!


Foto: A2 Photographie
Foto: A2 Photographie

27.08. Samstag, 18:00  Welle, Gutshof

MEISTERINTERPRETEN

Valentin Radutiu, Violoncello

Sophie Pacini, Klavier

Schubert: Sonate „Arpeggione“

Brahms: Sonate e-Moll op.38

Schumann: Fantasiestücke

Beethoven: Variationen „Bei Männern, welche Liebe fühlen“ 

Karten zu: 28,00 €



Fotos: Jan Maly, Barbara Glücksmann, Gisela Schenker

04.09. Sonntag, 19:0 Salzwedel, Marienkirche

ABSCHLUSSKONZERT 2022

Sehnsucht nach Licht

Michael Volle, Bariton

Sophia Reuter, Viola

Czech National Symphony Orchestra

Dirigent: Reinhard Seehafer

Borodin: Polowetzer Tänze aus der Oper „Fürst Igor“

Seehafer: „Mondviole“ Konzertpoem für Bariton, Viola und Orchester op. 46 - Uraufführung

Tschaikowski: Sinfonie Nr. 5 e-moll op. 64

 

Wie jedes Jahr ist das Abschlusskonzert ein hochkarätiges Highlight des Festspielsommers. Mit der Verpflichtung des Baritons Michael Volle ist es gelungen, einen der weltweit gefragtesten Sänger erstmals nach Sachsen-Anhalt zu holen. Der Bariton ist ein Fixstern aller bedeutender Opernhäuser und Festspiele weltweit, wie der Metropolitan Opera New York, den Staatsopern München und Wien, dem Teatro alla Scala in Mailand, dem Royal Opera House, der Opéra National de Paris und den Opernhäusern in Berlin. Auch bei den Salzburger und den Bayreuther Festspielen sowie im Festspielhaus Baden-Baden ist der gefeierte Wagnerinterpret regelmäßiger Gast. Gemeinsam mit der Yehudi Menuhin-Schülerin und mehrfachen Preisträgerin Sophia Reuter, Viola, wird er die Uraufführung des Konzertpoems „Mondviole“ von Reinhard Seehafer nach einem Gedicht von Israel Phalleen aus dem Jahre 1697 übernehmen. Sophia Reuter ist seit 2018 Mitglied der Staatskapelle Berlin. Regelmäßig spielt sie als Solobratsche bei Orchestern wie dem Gewandhausorchester Leipzig, der Staatsoper Hamburg, beim Gran Teatre del Liceu Barcelona u.v.a.

 

Weiterhin stehen zwei Meisterwerke auf dem Programm, die das Motto des diesjährigen Festspielsommers „Sehnsucht nach Licht“ programmatisch unterstreichen. Alexander Borodin komponierte die sieben Orchesterstücke für seine Oper "Fürst Igor". Die 1875 fertiggestellten "Polowetzer Tänze" kontrastieren russische mit asiatischer Musik. Peter Tschaikowski schrieb seine 5. Sinfonie (Schicksalssinfonie) innerhalb weniger Wochen in seinem Landhaus Frolowskoje bei Klin. Er selbst bezeichnete sie als nicht gelungen, aber Kritiker waren sich einig, dass die 5. Sinfonie zu den „bedeutendsten musikalischen Erscheinungen unserer Zeit“ zählt. Heute gehört sie neben der 4. und 6. Sinfonie zu den beliebtesten Sinfonien Tschaikowskis. Die Sinfonie ist dem 1806 in Magdeburg geborenen Musiklehrer und Musikkritiker Theodor Avé-Lallemant gewidmet.

Karten zu: 35,00 €/30,00 €


Winterkonzerte 22/23


Foto: Stian Herdal
Foto: Stian Herdal

11.12. Sonntag, 17:00  Gardelegen, Schützenhaus

ADVENTSKONZERT 2022

Sehnsucht nach Licht (Norwegen)

PUST A-Cappella-Ensemble (Norwegen)

„Pust“ bedeutet auf norwegisch „Atem“, „atmen“, aber auch „Atem holen“: Die sechs perfekt ausgebildeten und musikalisch erfahrenen Sängerinnen und Sänger atmen nicht bloß, sie wissen mit ihrem Atem virtuos umzugehen. Inspiriert von ursprünglichem Folk und Jazz, gilt ihre Musik als „vokale Sensation“. Für das Publikum bedeutet „Pust“ in jedem Fall: atemberaubend. Ein Konzertereignis der A-Capella Kunst zwischen skandinavischem Folk, jazzigen Tönen und naturhaften Klängen mit besonderer Empfehlung!

Karten zu: 30,00 €



Foto: Mirjam Knickriem
Foto: Mirjam Knickriem

08.01.23 Sonntag, 17:00  Gardelegen, Schützenhaus

NEUJAHRSKONZERT 2023

Berliner Luft

Winnie Böwe, Gesang

„Salonorchester Unter’n Linden“  Berlin

Ein musikalischer Spaziergang durch die klingende Weltstadt Berlin mit unvergesslichen Melodien von Jacques Offenbach, Paul Lincke, Walter Kollo, Friedrich Holländer, Franz Grothe und anderen Meistern der heiteren Muse. Die Sängerin und Schauspielerin Winnie Böwe bezaubert „sowohl mit ihrem klassischen Sopran, wie mit ihrem schauspielerischen Talent“, wenn sie ihre Chansons und Evergreens interpretiert, ob als „kleenet Berliner Luder“, als verliebte Eurydice, als feurige Csárdás-Sängerin oder als bierselige Kneipengängerin. Das „Salonorchester Unter’n Linden“ lässt „trotz des heiter-melancholischen Charakters des Repertoires auch immer ein Stück Berliner Staatskapelle in den Konzerten anklingen.“

Karten zu: 30,00 €


Alle Angaben ohne Gewähr - Änderungen vorbehalten

Stand: 20.04.2022